Der Band analysiert die Entstehung eines neuen literarischen Journalismus, der sich – ausgehend von den Vereinigten Staaten – im Europa der Jahrhundertwende etablieren konnte. Am Beispiel der Reportage werden dabei die Wechselwirkungen zwischen wissenschaftlichen, künstlerischen und politischen Weltwahrnehmungen untersucht. In dieser Phase der Globalisierung schwang sich der Reporter zum privilegierten Beobachter der »Verwandlung der Welt« auf. Dessen Streifzüge zwischen Flânerie und undercover-Exploration stellen das hervorstechende Merkmal einer Epoche dar, in der die Massenmedien beginnen, Anlass und Gegenstand ihrer Berichterstattung in eigener Regie zu kreieren.
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Autor*in:
Reihe:
Band 223 in Kritische Studien zur GeschichtswissenschaftSprache:
Deutsch
Format:

Bankiers im Kaiserreich : Sozialprofil und Habitus der deutschen Hochfinanz

Pietismus im Sozialismus : Die Herrnhuter Brüdergemeine in der DDR/EBook

Diskussionslust : Eine Kulturgeschichte des »besseren Arguments« in Westdeutschland

Die Globalisierung geistiger Eigentumsrechte : Neue Strukturen internationaler Zusammenarbeit 1886–1952

Sozialstaat und Gesellschaft : Das deutsche Kaiserreich in Europa

Dienstethos, Abenteuerlust, Bürgerpflicht : Jugendfreiwilligendienste in Deutschland und Großbritannien im 20. Jahrhundert

»Asoziale« und »Berufsverbrecher« in den Konzentrationslagern 1933 bis 1938

Elitenbildung und Dekolonisierung : Die Évolués in Belgisch-Kongo 1944–1960

»Was soll und kann der Staat noch leisten?« : Eine politische Geschichte der Privatisierung in der Bundesrepublik 1949–1989

»Ich schwöre Treue …« : Der politische Eid in Deutschland zwischen Kaiserreich und Bundesrepublik

Die importierte Nation : Deutschland und die Entstehung des flämischen Nationalismus 1914 bis 1945
