Definitheit ist ein Begriff, der in der Sprachwissenschaft eng mit der Verwendung des Artikels verbunden ist. Es ist jedoch umstritten, welche Rolle Definitheit in Sprachen ohne Artikel spielt. In ihrem Band geht die Autorin von dem semantisch-pragmatischen Konzept der Identifizierbarkeit aus, das in Sprachen mit Artikel als Definitheit grammatisch realisiert wird, aber auch in artikellosen Sprachen zum Ausdruck kommt. Vor diesem Hintergrund untersucht sie für das Chinesische, wie tragfähig die bisherigen Annahmen zur Markierung von Definitheit überhaupt sind und wie Sprecher die Identifikation des gemeinten Referenten durch den Hörer sicherstellen bzw. wie Hörer den intendierten Referenten identifizieren, wenn Identifizierbarkeit nicht eindeutig markiert wird.
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Autor*in:
Reihe:
Band 559 in Tübinger Beiträge zur Linguistik (TBL)Sprache:
Deutsch
Format:

Integration und Bildungserfolg : Einflussfaktoren für die schulische Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund am Beispiel der Herkunftsländer Iran und Türkei

Vielfalt in Schule und Unterricht : Konzepte und Debatten im Zeichen der Heterogenität

Politikunterricht

Inklusion : Idealistische Forderung Individuelle Förderung Institutionelle Herausforderung

Individuelle Förderung : Gemeinsam lernen 1/2016

Deutsche Grammatik verstehen und unterrichten

Lernwortschatz deutsch A1 A2 B1 : Sprachkurs deutsch zum erfolgreichen Selbstlernen

LinkedIn Marketing : Marketing einfach gemacht

Die unbewältigte Niederlage : Das Trauma des Ersten Weltkriegs und die Weimarer Republik

Entscheidende Gefühle : Rechtsgefühl und juristische Emotionalität vom Kaiserreich bis in die Weimarer Republik

Als Herr Weimar starb

Mathematik und geistige Behinderung : Grundlagen für Schule und Unterricht

Grammatik : Form - Funktion - Darstellung

Semantik und Grammatik im Kopf : Ein Forschungsüberblick

Die Kriterien der Rechtschreibung : Eine vergleichende Analyse des neuen und des alten Regelwerks

Variation und Wandel in der Syntax der alten indogermanischen Sprachen

Romanische Kleinsprachen heute : Romanistisches Kolloquium XXVII

Sprachkontakt, Migration und Variation: Die frankophone Integration von Rumänen in Paris nach 1989

Die Anmoderation wissenschaftlicher Konferenzvorträge : Ein Vergleich des Chinesischen mit dem Deutschen

Zur Direktionalität der lexikalischen Motivation : Motiviertheit und Gerichtetheit von französischen und italienischen Wortpaaren auf der Basis von Sprecherbefragungen

Sprachvergleich und Übersetzung : Die romanischen Sprachen im Kontrast zum Deutschen | XXIX. Romanistisches Kolloquium

Adjektivischer Bedeutungswandel: Deutsch - Georgisch : Eine gebrauchstheoretische Untersuchung mit strukturalistischen Ansätzen

Kurzwortbildung im Deutschen und Schwedischen : Eine kontrastive Untersuchung phonologischer und grammatischer Aspekte

Zeitlichkeit als Ordnungsprinzip der gesprochenen Sprache
