Ausgehend von der auf Saussure zurückgehenden Unterscheidung zwischen relativ motivierten und arbiträren Wörtern be-fasst sich die Arbeit mit der bislang ungeklärten Frage der Gerichtetheit von Motivationsbeziehungen, die erstmals empirisch mit Hilfe von Sprecherbefragungen zum Französischen und Italienischen untersucht wird. Entgegen der traditionell uni-direktionalen Konzeption bestätigt sich die Annahme, dass lexikalische Motivation als prinzipiell bidirektional zu betrachten ist. Zugleich kann je nach Wortpaar aber ein unterschiedlicher Grad an Gerichtetheit festgestellt werden, der von verschiedenen morphologischen und semantischen Faktoren abhängt.
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Autor*in:
Reihe:
Band 552 in Tübinger Beiträge zur Linguistik (TBL)Sprache:
Deutsch
Format:

Integration und Bildungserfolg : Einflussfaktoren für die schulische Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund am Beispiel der Herkunftsländer Iran und Türkei

Vielfalt in Schule und Unterricht : Konzepte und Debatten im Zeichen der Heterogenität

Politikunterricht

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Individuelle Förderung : Gemeinsam lernen 1/2016

Deutsche Grammatik verstehen und unterrichten

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Die unbewältigte Niederlage : Das Trauma des Ersten Weltkriegs und die Weimarer Republik

Entscheidende Gefühle : Rechtsgefühl und juristische Emotionalität vom Kaiserreich bis in die Weimarer Republik

Als Herr Weimar starb

Mathematik und geistige Behinderung : Grundlagen für Schule und Unterricht

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Semantik und Grammatik im Kopf : Ein Forschungsüberblick

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Romanische Kleinsprachen heute : Romanistisches Kolloquium XXVII

Sprachkontakt, Migration und Variation: Die frankophone Integration von Rumänen in Paris nach 1989

Die Anmoderation wissenschaftlicher Konferenzvorträge : Ein Vergleich des Chinesischen mit dem Deutschen

Sprachvergleich und Übersetzung : Die romanischen Sprachen im Kontrast zum Deutschen | XXIX. Romanistisches Kolloquium

Adjektivischer Bedeutungswandel: Deutsch - Georgisch : Eine gebrauchstheoretische Untersuchung mit strukturalistischen Ansätzen

Kurzwortbildung im Deutschen und Schwedischen : Eine kontrastive Untersuchung phonologischer und grammatischer Aspekte

Zeitlichkeit als Ordnungsprinzip der gesprochenen Sprache
