Grainger und die wilde Callie: Western

Die Sonne stand hoch am Himmel und brannte unbarmherzig auf die trockenen Straßen des kleinen Ortes San Felipe, ein verstaubter Ort, der kaum mehr als einen Gasthof, einen Saloon und die vergilbten Wände des Sheriff-Büros zu bieten hatte. Der Wind, der durch die staubigen Straßen pfiff, trug den scharfen Duft von vergammeltem Holz und dem süßen Gestank von überreifem Obst mit sich. Wie viele andere Städte in den Weiten des Westens war San Felipe von rauen Männern und Frauen bewohnt, die ihre Träume in der Sonne verblassen sahen.

An einem dieser heißesten Tage des Hochsommers kam Grainger in die Stadt. Er ritt auf seinem prächtigen, schwarzen Hengst durch das Tor, das mit verrosteten Scharnieren quietschte und sich unter dem Gewicht seiner Präsenz neigte. Grainger war ein Mann, der die Blicke auf sich zog. Sein markantes Gesicht war von der Sonne gegerbt, und unter dem breitkrempigen Hut blitzten seine stechend blauen Augen hervor. An seiner Hüfte baumelte der Colt, den er schon lange trug – ein Zeichen seiner Vergangenheit.

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