Welche Funktion erfüllt die Selbstoffenbarung in der Erzählkunst? Warum und wie werden schwer integrierbare Lebensthemen mitgeteilt? Gibt es Grenzen des Expliziten und Techniken des Selbstschutzes? Zwei autobiografische Werke stehen hier im Fokus: The Cost of Living von Deborah Levy und Mémoire de fille von Annie Ernaux. Beide nutzen das Genre des Memoirs – und damit das emanzipative Potenzial der Selbstoffenbarung –, um schmerzlich Erfahrenes und unfreiwillig Erinnertes mit Sinn zu versehen und als Teil des eigenen Lebens annehmbar zu machen. Für diese Analyse wurden psychoanalytische Ansätze für die Literaturwissenschaft neu adaptiert.
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Auteur(e) :
Série :
Tome 959 dans Epistemata LiteraturwissenschaftLangue :
allemand
Format :

Rassenmutter und Rebellin : Hexenbilder in Romantik, völkischer Bewegung, Neuheidentum und Feminismus

Ach, nur ‘n bisschen Liebe : Männliche Homosexualität in den Romanen deutschsprachiger Autoren in der Zwischenkriegszeit 1919 bis 1939

Spuren : Karl Philipp Moritz in der Literatur und Kultur um 1800

»Schon liefert meine Muse mir mit süßlicher Stimme ihr Thema; es lautet: Mensch ohne Leib, sowie Leib ohne Mensch«

Natur und Nation : Landschaft als Ausdruck nationaler Identität im 19. Jahrhundert – der Rhein und der Hudson River

Ehe um 1800 : Ein Beitrag zur Wissensgeschichte

Neofantastik : Die Evolution fantastischen Erzählens im 20. Jahrhundert

Erlösung der Welt durch Essayismus : Robert Musils literarisches Denken im Kontext der Modernekritik

Ko-Operationen : Zur literarischen Produktionsgemeinschaft von Clemens Brentano und Luise Hensel

Sprache als Musik? : Die Normierung des Sprechens und die Deklamationsbewegung um 1800

Ehe, Familie und Emanzipation : Erfolgsromane von Frauen zwischen 1850 und 1900

