Geplatzte Träume : Chefarzt Dr. Norden 1319 – Arztroman

Jenny Behnisch, die Leiterin der gleichnamigen Klinik, kann einfach nicht mehr. Sie weiß, dass nur einer berufen ist, die Klinik in Zukunft mit seinem umfassenden, exzellenten Wissen zu lenken: Dr. Daniel Norden!

So kommt eine neue große Herausforderung auf den sympathischen, begnadeten Mediziner zu. Das Gute an dieser neuen Entwicklung: Dr. Nordens eigene, bestens etablierte Praxis kann ab sofort Sohn Dr. Danny Norden in Eigenregie weiterführen. Die Familie Norden startet in eine neue Epoche!

Franca Mancini hakte Alex Norden freundschaftlich unter. »Na komm schon, Kopf hoch, Alex«, meinte sie tröstend. »Ich bin ganz sicher, dass Samuel uns in Amerika nicht vergessen wird. Er hat fest versprochen, uns besuchen zu kommen. Vielleicht klappt es sogar noch in diesem Jahr.« Franca Mancini, Oberärztin der Geburtshilfe an der renommierten Behnisch-Klinik im Herzen Münchens, war außerdem Fachärztin der Pädiatrie und vor Kurzem erst hatte sie den Abschluss als Psychotherapeutin erlangt. Die junge, äußerst engagierte und sympathische Frau war eng befreundet mit Alex Norden, dem Neffen des Chefarztes Dr. Daniel Norden und seiner Ehefrau Felizitas. Alex Norden war einige Jahre jünger als seine Kollegin und studierte noch. Er war sich immer noch unsicher, in welchen Fachbereich er später einmal wechseln wollte. Als Alex jedoch Samuel Müller in den letzten Monaten bei seiner Arbeit – er arbeitete und forschte auf dem Gebiet der Psychotherapie - in der Behnisch-Klinik begleitet und unterstützt hatte, war das Interesse für diese Fachrichtung in ihm aufgeflammt. »Mensch, Franca, ich verstehe jetzt so gut, dass du diese schon bemerkenswerte Anstrengung auf dich genommen hast, um den Abschluss in Psychotherapie zu machen. Das Fachgebiet ist ja so faszinierend, geradezu fesselnd. Wenn ich darüber nachdenke, was ich in der letzten Zeit so alles lernen durfte! Samuel schafft es, mithilfe seiner Arbeit, Patienten so zu helfen, dass sie nach Abschluss der Therapie ein wesentlich erfüllteres, ja glücklicheres Leben führen können.« Alex Gesicht glühte. »Ich denke oft an das Mädchen, das durch den Tod der Mutter und des Bruders ein schreckliches Trauma erlitten hatte und mit Samuels Hilfe wieder viel befreiter und hoffnungsvoller in die Zukunft blicken kann. Welch ein Geschenk!« Franca holte tief Luft und nickte zustimmend.