Am Beispiel unterschiedlicher Fernsehgenres wird in neun Beiträgen das Verhältnis von Mündlichkeit und Schriftlichkeit in einem audio-visuellen Medium diskutiert. Gegenüber klassischen medienwissenschaftlichen Analyseansätzen werden hier linguistisch fundierte Analyseverfahren vorgestellt und an reichhaltigem empirischen Material exemplarisch veranschaulicht. Bei aller Vielfalt der theoretischen Ansätze wie Analysebeispiele sind die Autoren darin einig, dass "Fernseh-Mündlichkeit" anders als die primäre Oralität eine sekundäre oder "inszenierte" ist. In unterschiedlichen Genres nimmt diese Inszenierung unterschiedliche Formen an, die wiederum in unterschiedlicher Weise an Normen der Schriftlichkeit wie der Mündlichkeit orientiert sind.
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Série :
Tome 5 dans Studien zur deutschen SpracheLangue :
allemand
Format :

Bewertungskriterien in der Sprachberatung

Gebrauchswandel und Bedeutungsvarianz in Textnetzen : Die Konzepte IDENTITÄT und DEUTSCHE im Diskurs zur deutschen Einheit
Claudia Fraas

Wortbildung und Phraseologie

Neologie und Korpus

Sprachliche Anpassung : Eine soziolinguistisch-dialektologische Untersuchung zum Rußlanddeutschen
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Implizite sprachliche Diskriminierung als Sprechakt : Lexikalische Indikatoren impliziter Diskriminierung in Medientexten
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Kommunikationsverben : Konzeptuelle Ordnung und semantische Repräsentation

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Domänen der Lexikalisierung kommunikativer Konzepte
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Wortbildung im elektronischen Wörterbuch
