Typisch Frau, typisch Mann? Die Bedeutung von Genderfragen für die Psychotherapie : Rosemarie Piontek und Björn Süfke im Gespräch mit Uwe Britten

Nach wie vor wird in Psychotherapien das Geschlecht auf beiden Seiten zu wenig beachtet. Dabei ist jeder Mensch hochgradig von den kulturellen Stereotypen für beide Geschlechter geprägt.

Von manchen werden die Geschlechterdifferenzen als unerheblich oder jedenfalls marginal für die Psychotherapie erachtet, andere reduzieren die Unterschiede auf physiobiologische und damit eher unveränderbare Prozesse, die es zu akzeptieren gelte, wieder andere insistieren, es gebe im Therapiegeschehen überhaupt keine »neutrale Person«, denn alle Beteiligten hätten immer ein Geschlecht, das hochgradig kulturell bedingt und geformt sei und sich auf den therapeutischen Prozess auswirke.

Fehlt also nicht nur in der Therapieforschung und Lehre, sondern auch in der psychotherapeutischen Praxis eine dringend notwendige Differenzierung? Müssen Therapeutinnen und Therapeuten nicht viel genauer auf die kultur- und sozialisationsbedingten Geschlechterunterschiede blicken?

Über diese Fragen tauschen sich mit Rosemarie Piontek und Björn Süfke zwei Vertreter ihres Faches aus, die einen geschlechtersensiblen Blick auf die Psychotherapie werfen.

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Nach wie vor wird in Psychotherapien das Geschlecht auf beiden Seiten zu wenig beachtet. Dabei ist jeder Mensch hochgradig von den kulturellen Stereotypen für beide Geschlechter geprägt.

Von manchen werden die Geschlechterdifferenzen als unerheblich oder jedenfalls marginal für die Psychotherapie erachtet, andere reduzieren die Unterschiede auf physiobiologische und damit eher unveränderbare Prozesse, die es zu akzeptieren gelte, wieder andere insistieren, es gebe im Therapiegeschehen überhaupt keine »neutrale Person«, denn alle Beteiligten hätten immer ein Geschlecht, das hochgradig kulturell bedingt und geformt sei und sich auf den therapeutischen Prozess auswirke.

Fehlt also nicht nur in der Therapieforschung und Lehre, sondern auch in der psychotherapeutischen Praxis eine dringend notwendige Differenzierung? Müssen Therapeutinnen und Therapeuten nicht viel genauer auf die kultur- und sozialisationsbedingten Geschlechterunterschiede blicken?

Über diese Fragen tauschen sich mit Rosemarie Piontek und Björn Süfke zwei Vertreter ihres Faches aus, die einen geschlechtersensiblen Blick auf die Psychotherapie werfen.

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    Ilka Quindeau, Wolfgang Schmidbauer

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  6. Eine Frage der Haltung: Psychosen verstehen und psychotherapeutisch behandeln : Thomas Bock und Gerhard Dieter Ruf im Gespräch mit Uwe Britten

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  8. Was wirkt in der Psychotherapie? : Bernhard Strauß und Ulrike Willutzki im Gespräch mit Uwe Britten

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  9. Wenn es um das Eine geht: das Thema Sexualität in der Therapie : Ulrich Clement und Ann-Marlene Henning im Gespräch mit Uwe Britten

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  10. Eine Frage der Haltung: Psychosen verstehen und psychotherapeutisch behandeln : Thomas Bock und Gerhard Dieter Ruf im Gespräch mit Uwe Britten

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  11. Persönlichkeit und Bindung in der therapeutischen Beziehung : Eva Neumann und Rainer Sachse im Gespräch mit Uwe Britten

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  12. Der Wunsch nach Nähe – Liebe und Begehren in der Psychotherapie : Ilka Quindeau und Wolfgang Schmidbauer im Gespräch mit Uwe Britten

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