Dem Thüringischen kommt aufgrund seiner Lage im Herzen Deutschlands zwischen norddeutschen (niederdeutschen) und süddeutschen (hochdeutschen bzw. oberdeutschen) Mundarten als mitteldeutschem Dialekt eine zentrale Rolle zu. Es zeigt darüber hinaus Anteile vor allem süddeutscher, teilweise auch norddeutscher Regiolekte und gilt mit dem Kanzleisächsischen als wesentlicher Stifter der schriftdeutschen Hochsprache. Die drei Autoren untersuchen in dem vorliegenden Band die Herkunft, Grundbedeutung, Wort- und Sachgeschichte, die semantische, morphologische, gegebenenfalls auch syntaktische und phraseologische Entwicklung der thüringischen Dialekte ausgehend von der indogermanischen Sprache bis heute exemplarisch anhand ausgewählter Wörter aus dem Wortfeld »Haus und Hof«.
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Auteurs :
Série :
Tome 17 dans Münchner Forschungen zur historischen Sprachwissenschaft (MFhS) / Munich Studies in Historical LinguisticsLangue :
allemand
Format :

Untersuchungen zum inneren Sandhi des Indogermanischen : Der Zusammenstoß von Dentalplosiven im Indoiranischen, Germanischen, Italischen und Keltischen

Die frühlateinischen Inschriften und ihre Datierung : Eine linguistisch-archäologisch-paläographische Untersuchung

Die altindische Cvi-Konstruktion : Form, Funktion, Ursprung

Kleine Schriften

Suppletion und Defektivität im griechischen Verbum

Die Aorist-Präsentien des Indoiranischen : Untersuchungen zur Morphologie und Semantik einer Präsensklasse

Der altirische do-Infinitiv - eine verkannte Kategorie

Untersuchungen zu altindischen Abstrakta und Adjektiven im Rigveda und Atharvaveda : Die primären a-Stämme und die ana-Bildungen

Brythonic Celtic – Britannisches Keltisch : From Medieval British to Modern Breton

Das periphrastische Kausativ im Vedischen
