City – das ist kein modischer Anglizismus zur Benennung dessen, was einmal Altstadt oder Innenstadt hieß. City ist ein Lebensstil. Er hat sich in der Nachkriegszeit, vor allem aber in den letzten dreißig Jahren, im Zentrum der deutschen Städte ausgebildet. Hier wird er stoßweise erfahrbar: durch Pendler- und Besucherströme aus dem Umland, Anwohner sind kaum noch zu finden. Die Resultate einer verfehlten Baupolitik vor Augen, wenden Stadtplaner sich wieder dem Zentrum zu. Gegenwärtige Abhandlungen über die Stadt beschäftigen sich deshalb auch eingehend mit der Frage, wie urbanes Leben wiederherzustellen und zu lenken sei. Hannelore Schlaffer, Liebhaberin und Chronistin städtischen Straßenlebens, hat über Jahre hin beobachtet, wie die 'gelenkten' Bürger mit Häusern, Plätzen und Gastlichkeiten in der City umgehen. pointiert beschreibt sie, wie sie sich bewegen, sich für den Stadtbesuch herrichten, sich miteinander gehaben, und liefert damit zugleich eine Theorie moderner Lebensformen.
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Forfatter:
Serie:
zu Klampen EssaysSpråk:
tysk
Format:

Vom Antlitz zum Cyberface : Das Gesicht im Zeitalter seiner technischen Manipulierbarkeit

Architekten : Ein Metier baut ab

Glamour : Über das Wagnis, sich kunstvoll zu inszenieren

Im Reformhaus : Zur Krise des Bildungssystems

Provinz : Von Orten des Denkens und der Leidenschaft

Rechts und links : Zur Karriere einer folgenreichen Unterscheidung in Geschichte und Gegenwart

Was vom Adel blieb : Eine bürgerliche Betrachtung

Das Elend des Kulturalismus : Antihumanistische Interventionen

Entfremdet : Zwischen Realitätsverlust und Identitätsfalle

Vom Antlitz zum Cyberface : Das Gesicht im Zeitalter seiner technischen Manipulierbarkeit

Faulheit : Eine schwierige Disziplin. Essays





