Londoner Skizzen Band 1

Charles Dickens ist bis heute einer der meistgelesenen Autoren Englands und seine famose Weihnachtsgeschichte läuft Jahr für Jahr in der xten Verfilmungsvariante pünktlich zum Geburtstag von Jesus plus minus 1-3 Tage beim Fernsehsender freier Wahl in den meisten bekannten Sprachregionen dieses Planeten. Zurück zur Literatur: Seine Erzählungen sind geprägt durch die Lebenswirklichkeit, entsprechend sind die auftretenden Charaktere Menschen wie Sie und du, welche einem täglich über den Weg laufen können bzw. das Treffen eines solchen Menschen unvermeidlich ist, was Positives wie Negatives an Begleitumständen mit sich bringt. Die Figuren sind so authentisch, dass man fast mit Gewissheit sagen kann, dass jeder eine Person im näheren oder erweiterten Bekanntenkreis hat, die einer Figur von Charles Dickens ähnelt. Und genau das ist der Grund, warum man von Dickens nicht mehr los kommt. Womöglich schreibt er in dieser oder jenen Erzählung gerade über Sie? "Unser Kirchspiel" beleuchtet die Mitarbeiter einer christlichen Organisation, einer Kirche, bei deren Walten und Wirken in und außerhalb heiligen Bodens. In "Der Pfarrer" tritt ein solcher seine neue Stelle an und versetzt mit seiner außergewöhnlichen Schönheit das weibliche Glaubensgeschlecht in Ekstase. Darüber hinaus lernen wir eine inoffizielle Heilige in Form einer sehr alten Dame kennen, der alle Welt Respekt zollt – außer einem penetranten Querulanten, der seine ganze Umgebung mit seiner persönlichen Meinung nervt und nötigt. In "Die vier Schwestern" müssen wir erleben, wie vier unverheiratete Fräuleins zum thematischen Mittelpunkt der Nachbarschaft werden, weil xy gehört habe, dass yx gesagt hätte, was xx gesehen und yy geahnt hätte. "Die Straßen am Morgen" schildert die Übergangsphase zwischen Nacht und Tag, in welcher die letzten Kreaturen der Dunkelheit mit den ersten erwachenden des Lichts zusammentreffen. "Läden und deren Inhaber" beschreibt den Blickwinkel eingesessener Bewohner eines ärmlichen Londoner Stadtteils auf die ständig wechselnden Pächter bzw. Business-Talente und Besitzer einer bestimmten Immobilie. "Scotland Yard" dient als Anschauungspunkt, durch welchen die unbegründeten und naiven Ängste und Befürchtungen vor Veränderungen und dem Wandel durch die Zeiten veranschaulicht werden. "Die Mietskutschenstände" nimmt diese damals typische Großstadt-Zunft der Taxi-Vorläufer unter die Lupe und "Gedanken in Monmouthstreet" charakterisiert u.a. modische Etiketten. "Londoner Vergnügungen und Ergötzlichkeiten" charakterisiert amüsant die englische Mittelklasse, deren Feierabend- und Wochenendaktivitäten durch die Konstanz bzw. Regelmäßigkeit der Abläufe das mehr oder weniger ewig Gleiche in winzigen Variationen reflektiert. "Der Strom" richtet den Fokus auf die Wassersportbegeisterung der Londoner. Zu einer Zeit als "Die Morgenpostkutschen" ein alternatives Beförderungsinstrument der Großstadt abbildeten, war es mit gewissen Unannehmlichkeiten verbunden, sich einen Platz in selbigen zu sichern. Doch damit nicht genug – die abschließenden Reisevorbereitungen mussten erst noch geleistet werden und damit war der Durchschnitts-Tourist recht schnell an die Grenzen seiner Nerven-Kapazitäten gebracht. "Die Omnibusse" erzählt vom Alltag der öffentlichen Personenbeförderung und "Öffentliche Dinners" wirft einen detaillierten Blick in die Welt der sich gerne präsentierenden Vereine, Verbände und anderer jedem geneigten Bürger zugänglichen Organisationen.

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Charles Dickens ist bis heute einer der meistgelesenen Autoren Englands und seine famose Weihnachtsgeschichte läuft Jahr für Jahr in der xten Verfilmungsvariante pünktlich zum Geburtstag von Jesus plus minus 1-3 Tage beim Fernsehsender freier Wahl in den meisten bekannten Sprachregionen dieses Planeten. Zurück zur Literatur: Seine Erzählungen sind geprägt durch die Lebenswirklichkeit, entsprechend sind die auftretenden Charaktere Menschen wie Sie und du, welche einem täglich über den Weg laufen können bzw. das Treffen eines solchen Menschen unvermeidlich ist, was Positives wie Negatives an Begleitumständen mit sich bringt. Die Figuren sind so authentisch, dass man fast mit Gewissheit sagen kann, dass jeder eine Person im näheren oder erweiterten Bekanntenkreis hat, die einer Figur von Charles Dickens ähnelt. Und genau das ist der Grund, warum man von Dickens nicht mehr los kommt. Womöglich schreibt er in dieser oder jenen Erzählung gerade über Sie? "Unser Kirchspiel" beleuchtet die Mitarbeiter einer christlichen Organisation, einer Kirche, bei deren Walten und Wirken in und außerhalb heiligen Bodens. In "Der Pfarrer" tritt ein solcher seine neue Stelle an und versetzt mit seiner außergewöhnlichen Schönheit das weibliche Glaubensgeschlecht in Ekstase. Darüber hinaus lernen wir eine inoffizielle Heilige in Form einer sehr alten Dame kennen, der alle Welt Respekt zollt – außer einem penetranten Querulanten, der seine ganze Umgebung mit seiner persönlichen Meinung nervt und nötigt. In "Die vier Schwestern" müssen wir erleben, wie vier unverheiratete Fräuleins zum thematischen Mittelpunkt der Nachbarschaft werden, weil xy gehört habe, dass yx gesagt hätte, was xx gesehen und yy geahnt hätte. "Die Straßen am Morgen" schildert die Übergangsphase zwischen Nacht und Tag, in welcher die letzten Kreaturen der Dunkelheit mit den ersten erwachenden des Lichts zusammentreffen. "Läden und deren Inhaber" beschreibt den Blickwinkel eingesessener Bewohner eines ärmlichen Londoner Stadtteils auf die ständig wechselnden Pächter bzw. Business-Talente und Besitzer einer bestimmten Immobilie. "Scotland Yard" dient als Anschauungspunkt, durch welchen die unbegründeten und naiven Ängste und Befürchtungen vor Veränderungen und dem Wandel durch die Zeiten veranschaulicht werden. "Die Mietskutschenstände" nimmt diese damals typische Großstadt-Zunft der Taxi-Vorläufer unter die Lupe und "Gedanken in Monmouthstreet" charakterisiert u.a. modische Etiketten. "Londoner Vergnügungen und Ergötzlichkeiten" charakterisiert amüsant die englische Mittelklasse, deren Feierabend- und Wochenendaktivitäten durch die Konstanz bzw. Regelmäßigkeit der Abläufe das mehr oder weniger ewig Gleiche in winzigen Variationen reflektiert. "Der Strom" richtet den Fokus auf die Wassersportbegeisterung der Londoner. Zu einer Zeit als "Die Morgenpostkutschen" ein alternatives Beförderungsinstrument der Großstadt abbildeten, war es mit gewissen Unannehmlichkeiten verbunden, sich einen Platz in selbigen zu sichern. Doch damit nicht genug – die abschließenden Reisevorbereitungen mussten erst noch geleistet werden und damit war der Durchschnitts-Tourist recht schnell an die Grenzen seiner Nerven-Kapazitäten gebracht. "Die Omnibusse" erzählt vom Alltag der öffentlichen Personenbeförderung und "Öffentliche Dinners" wirft einen detaillierten Blick in die Welt der sich gerne präsentierenden Vereine, Verbände und anderer jedem geneigten Bürger zugänglichen Organisationen.

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