Medien sind nicht wie russische Puppen in ihre politischen Kontexte eingelassen. Als heterogene Gefüge unterhalten sie komplexe Verbindungen zum Politischen und bringen zugleich eigene Wissens und Denkordnungen, d. h. eigene ›Rahmungen‹ des Politischen hervor. Als mikropolitisch sind diese ›Rahmungen‹ zu verstehen, insofern sie Subjektivierungsformen, Wissen und Handlungsoptionen zueinander in Beziehung setzen und damit soziale Ordnungen stiften. Im Wechselspiel zwischen theoretischer Reflexion und exemplarischen Analysen von Lifestyle Magazinen, YouTube-Videos, Reality-Fernsehen und Dokumentarfilm entwickelt Andrea Seier die Programmatik einer Mikropolitik der Medien, in der sich Medientheorien, Medienanalysen und gegenwärtige Geschlechter-, Klassen-, Selbst und Weltverhältnisse wechselseitig informieren.
Kom i gang med denne boken i dag for 0 kr
- Få full tilgang til alle bøkene i appen i prøveperioden
- Ingen forpliktelser, si opp når du vil
Forfatter:
Serie:
Volum 173 i KaleidogrammeSpråk:
tysk
Format:

Would you like to play a game? : Die Kultur des Computerspielens

Macht und Ohnmacht des Schreibens : Späte Texte Heiner Müllers

Der formatierte Körper : Relationen von Wissenschaft, Kunst und Technik als Interface-Problematik und -Phänomen

Kulturtechniken des Barock : Zehn Versuche

Wittgensteins Sprachspiel der Emotionen

Literatur topographiert : Der Balkan und die postjugoslawischen Kriege im Fadenkreuz des Erzählens

Ästhetik der Dingwelt : Materielle Kultur bei Jean Paul, Aby Warburg und Walter Benjamin

Gespenstergeschichten : Der linke Terrorismus der RAF und die Künste

Kulturwissenschaftliche Komparatistik : Fallstudien

Vom Versuch : Bauteile zur Zirkulationsgeschichte einer impliziten Gattung der Aufklärung

»Soll ich meines Bruders Hüter sein?« : Der Kain-Abel-Komplex als Spiegel widerstreitender Gedächtnisdiskurse in der deutschsprachigen & spanischsprachigen Literatur

»Es heiszt aber ganz Europa …« : Imperiale Vermächtnisse von Herder bis Handke


