In den "Sieben Legenden" (1872) erzählt Gottfried Keller alte christliche Legenden noch einmal — aber mit seinem unverwechselbaren, heiter-menschlichen und zart-ironischen Ton. Marien- und Heiligenlegenden verwandeln sich unter seiner Hand in kluge, liebevolle Geschichten über Liebe, Sinnlichkeit und Menschlichkeit: von der Jungfrau, die als Ritter für eine Verliebte einspringt, über den "schlimm-heiligen Vitalis" bis zum berühmten "Tanzlegendchen".
Keller entstaubt die fromme Überlieferung und schenkt ihr Witz, Wärme und ein tiefes Vertrauen in das Gute im Menschen — ein Kleinod des poetischen Realismus.
Hans Jochim Schmidt liest alle sieben Legenden, ungekürzt, rund 3,75 Stunden.
In den "Sieben Legenden" (1872) erzählt Gottfried Keller alte christliche Legenden noch einmal — aber mit seinem unverwechselbaren, heiter-menschlichen und zart-ironischen Ton. Marien- und Heiligenlegenden verwandeln sich unter seiner Hand in kluge, liebevolle Geschichten über Liebe, Sinnlichkeit und Menschlichkeit: von der Jungfrau, die als Ritter für eine Verliebte einspringt, über den "schlimm-heiligen Vitalis" bis zum berühmten "Tanzlegendchen".
Keller entstaubt die fromme Überlieferung und schenkt ihr Witz, Wärme und ein tiefes Vertrauen in das Gute im Menschen — ein Kleinod des poetischen Realismus.
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