"Stopfkuchen. Eine See- und Mordgeschichte" (1891) gilt als Wilhelm Raabes Meisterwerk. An Bord eines Schiffes, das ihn aus Afrika nach Hause bringt, schreibt der Erzähler Eduard die Geschichte seines Besuchs bei dem alten Schulfreund Heinrich Schaumann nieder — von allen nur "Stopfkuchen" genannt: dick, träge und scheinbar ein Versager, in Wahrheit aber ein kluger, souveräner Außenseiter, der auf seiner "Roten Schanze" ein selbstbestimmtes Leben führt, die schöne Tinchen gewann und ganz nebenbei einen alten, ungeklärten Mordfall aufklärte.
Ein raffiniert erzählter Roman mit doppeltem Boden — über Erfolg und Scheitern, Vorurteil und wahre Größe, meisterhaft in Rückblenden und Erzählrahmen komponiert.
Hans Jochim Schmidt liest den vollständigen Roman, ungekürzt, rund 8 Stunden











