À propos de ce livre

Diese Bergroman-Serie stillt die Sehnsucht des modernen Stadtbewohners nach einer Welt voller Liebe und Gefühle, nach Heimat und natürlichem Leben in einer verzaubernden Gebirgswelt.

"Toni, der Hüttenwirt" aus den Bergen verliebt sich in Anna, die Bankerin aus Hamburg. Anna zieht hoch hinauf in seine wunderschöne Hütte – und eine der zärtlichsten Romanzen nimmt ihren Anfang. Hemdsärmeligkeit, sprachliche Virtuosität, großartig geschilderter Gebirgszauber – Friederike von Buchner trifft in ihren bereits über 400 Romanen den Puls ihrer faszinierten Leser.

Clemenz, der Abt des Männerklosters von Kirchwalden, saß in der Gartenlaube des Klostergartens. Es war Wochenende, ein Samstagmittag. Clemenz, der auch den Beruf des Psychotherapeuten gelernt hatte, behandelte am Wochenende nicht. Er selbst benötigte Zeit der Ruhe. Die Tage des Wochenendes hielt er sich deshalb frei. Nach dem Mittagessen setzte er sich in die Gartenlaube und ließ die Gedanken schweifen. Er überdachte die Woche. Besonders viele Gedanken schwirrten um den Architekten Werner Schieler. Clemenz hatte ihn besucht, nach seinem Besuch bei Manfred in dessen Kanzlei. Dabei hatte Doktor Manfred Moser viele Einzelheiten über Schieler erzählt. Schieler war Mitte der Vierziger. Er war ein sehr erfolgreicher Architekt gewesen, bis er verunglückte. Der Unfall auf einer Baustelle, als Bauträger von einem Lastwagen gerutscht waren und das Baugerüst umgerissen hatten, hatte Schielers Leben verändert. Unzählige Operationen und ein Jahr Krankenhausaufenthalt, gefolgt von mehreren Rehakuren, hatten seine Gesundheit nicht wiederhergestellt. Er konnte schlecht laufen, ging an Krücken oder musste einen Rollstuhl benutzen. Aber schlimmer als die körperlichen Schäden war der Schock gewesen. Er konnte nicht mehr auf einer Baustelle herumklettern. Zwar hatte er einen jungen Architekten eingestellt, der Videos anfertigte, aber es war nur eine Notlösung. Schieler fühlte sich als Krüppel. Er hatte sich entschlossen, sein Architekturbüro zu verkaufen.