Wann ist eine Kunstausstellung ideologisch? Ausgehend von dieser Frage nimmt Paula Schwerdtfeger eine umfangreiche Strukturanalyse von Kunstausstellungen im Nationalsozialismus vor. In drei Kapiteln untersucht sie einzelne Ausstellungen, deren Exponate, Hängungen und Metaerzählungen. Dazu zählen Schauen der Reichsautobahnen, Initiativen des völkischen Lagers inklusive der "Entarteten Kunst" und abschließend die "Großen Deutschen Kunstausstellungen" im Haus der Deutschen Kunst in München. Wie Raum, Zeit und gesellschaftliche Ordnung ineinandergreifen, macht die spezifischen Ideologien aus, die in den Räumen nationalsozialistischer Kunst greifbar waren.
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Auteur(e) :
Série :
Tome 9 dans Brüche und Kontinuitäten: Forschungen zu Kunst und Kunstgeschichte im NationalsozialismusLangue :
allemand
Format :

Die Abteilung »Kunstschutz« in Italien : Kunstgeschichte, Politik und Propaganda 1936–1963

Kunstschutz im besetzten Deutschland : Restitution und Kulturpolitik in der französischen und amerikanischen Besatzungszone (1944–1953)

Transfer of Cultural Objects in the Alpe Adria Region in the 20th Century

Die Galerie Gerstenberger und Wilhelm Grosshennig : Kunsthandel in Deutschland von der Kaiserzeit zur BRD

»Ziehet die Bahn durch deutsches Land« : Gemälde zur Reichsautobahn von Carl Theodor Protzen (1887-1956)

Von wirtschaftlichem Aufstieg, Verfolgung und Exil : Die Galerie und Sammlung Thannhauser 1909–2005

Die Kunst des Geschäftemachens : Alois Miedl (1903–1970) – Eine Biografie zwischen Kommerz und Kunst

Die Peripherie als Zentrum : Der Kunstbetrieb in Rosenheim und dem Chiemgau 1904–1968
