Mit zwanzig erfährt Tonja Berger, dass sie nur eine Niere hat. Sie entscheidet sich, es zu vergessen. Drei Jahrzehnte lang führt sie ein Leben im Volltempo — als Schriftstellerin, als Tochter einer Russin und eines DDR-Journalisten, der Wahrheiten formte, bis sie passten.
Auf der Suche nach ihrer Familiengeschichte reist sie nach Sankt Petersburg und Israel und stößt auf das erschreckende Erbe beider Seiten: Opfer und Täter in derselben Familie.
In Kalifornien gerät sie in eine Beziehung, die sie mit psychischer Manipulation zermürbt und ihre Wirklichkeit auflöst. Als ihr Körper versagt, muss Tonja erkennen, wie eng Selbsttäuschung und Fremdsteuerung verwoben sind.
Ein Roman über Wahrheit, Identität und die Kraft, sich selbst neu zu sehen.













