Der Kampf um einen geistigen Lebensinhalt : Lebensphilosophie und Antimaterialismus: Idealismusdebatte, ethischer Aktivismus und Religionsphilosophie um 1900

Der Kampf um einen geistigen Lebensinhalt entwirft in programmatischen Essays die These, dass die Moderne ihre Sinnmitte verloren hat und nur durch Erneuerung des geistigen Lebens zu Einheit findet. Gegen Naturalismus, Historismus und Relativismus behauptet Eucken ein autonomes Reich des Geistes, das zur aktiven Selbstbestimmung und Mitgestaltung von Kultur verpflichtet. Stilistisch verbindet das Buch polemische Zuspitzung mit systematischer Besinnung; im Hintergrund wirken Kant und Fichte, die christliche Überlieferung sowie die Krisendebatten um Wissenschaft, Technik und Industrialisierung des späten 19. Jahrhunderts. Rudolf Eucken (1846–1926), Professor in Jena und 1908 mit dem Literaturnobelpreis geehrt, verband philologische Schulung mit kulturphilosophischer Leidenschaft. Unter dem Eindruck von Darwinismus, Sozialfrage und dem Triumph der Naturwissenschaften entwarf er den "Aktivismus des Geistes": eine ethisch-religiöse Lebensanschauung jenseits von Dogmatismus und Szientismus. Lehrtätigkeit, öffentliche Debatten und die beschleunigte Moderne lieferten den Nährboden dieses Buches. Zu empfehlen für alle, die die Sinnkrise der Moderne philosophisch durchdringen wollen: Kulturphilosophie, Theologie, Pädagogik und Ideengeschichte profitieren gleichermaßen. Trotz historischer Diktion überzeugt die Klarheit der Diagnose und der praktische Impuls. Ein anspruchsvolles, anregendes Buch, das Denken in Lebensgestaltung überführt.

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Der Kampf um einen geistigen Lebensinhalt entwirft in programmatischen Essays die These, dass die Moderne ihre Sinnmitte verloren hat und nur durch Erneuerung des geistigen Lebens zu Einheit findet. Gegen Naturalismus, Historismus und Relativismus behauptet Eucken ein autonomes Reich des Geistes, das zur aktiven Selbstbestimmung und Mitgestaltung von Kultur verpflichtet. Stilistisch verbindet das Buch polemische Zuspitzung mit systematischer Besinnung; im Hintergrund wirken Kant und Fichte, die christliche Überlieferung sowie die Krisendebatten um Wissenschaft, Technik und Industrialisierung des späten 19. Jahrhunderts. Rudolf Eucken (1846–1926), Professor in Jena und 1908 mit dem Literaturnobelpreis geehrt, verband philologische Schulung mit kulturphilosophischer Leidenschaft. Unter dem Eindruck von Darwinismus, Sozialfrage und dem Triumph der Naturwissenschaften entwarf er den "Aktivismus des Geistes": eine ethisch-religiöse Lebensanschauung jenseits von Dogmatismus und Szientismus. Lehrtätigkeit, öffentliche Debatten und die beschleunigte Moderne lieferten den Nährboden dieses Buches. Zu empfehlen für alle, die die Sinnkrise der Moderne philosophisch durchdringen wollen: Kulturphilosophie, Theologie, Pädagogik und Ideengeschichte profitieren gleichermaßen. Trotz historischer Diktion überzeugt die Klarheit der Diagnose und der praktische Impuls. Ein anspruchsvolles, anregendes Buch, das Denken in Lebensgestaltung überführt.

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