Zwischen Steppe und Polis : Die transkulturelle Prägung der palmyrenischen Eliten und ihrer Institutionen

Inter duo Imperia – zwischen zwei Reichen. So beschreibt Plinius die Lage der Oase Tadmor, deren im griechischen auch als Palmyra bekannte Stadt neben fantastischen Ruinen ein einzigartiges epigraphisches Zeugnis hinterlassen hat: einen Schatz aus mehr als dreitausend Inschriften auf Palmyrenisch, Griechisch und Latein aus der Zeit zwischen 50 vor und 370 nach Christus. So einzigartig wie Lage und Geschichte, so umstritten ist die gesellschaftliche Struktur Palmyras in der Forschung: Handelte es sich um eine griechische Stadt mit Kolonnade, Tempeln, Magistraten und Ämtern? Oder war es eine Ansammlung von polymorphen Stämmen, äußerlich griechisch, aber innerlich zusammengehalten durch Blutsbande, Fernhandelserträge und Waffenglück?

Zur Bearbeitung dieser Fragen geht diese Arbeit von einer umfangreichen Prosopographie aus, die sodann systematisch für einzelne Teilbereiche des Palmyrenischen Lebens ausgewertet werden, um Palmyras Institutionen in ihrer ganzen Bandbreite zu beleuchten: Symposien und Stämme, Zolleintreiber und Magistrate, Fernhändler, Fremde, Nomaden und die Palmyrener der Diaspora.

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