Die Frage nach "Bewertungskriterien für die Sprachberatung" gibt zum einen Anlass zum Nachdenken darüber, was wir tun, wenn wir Ratsuchenden sprachlichen Rat erteilen, und warum wir es in einer bestimmten kommunikativen Form, in einem bestimmten institutionellen (oder auch kommerziellen) Rahmen tun. Zum anderen gibt die Frage Anlass, darüber nachzudenken, wie wir den jeweils erteilten Rat (also das, was wir jemandem in einer sprachlichen Frage raten) begründen können, welche Kriterien wir etwa bei der Entscheidung über sogenannte sprachliche Zweifelsfälle zugrunde legen, warum wir bestimmte sprachliche Erscheinungsformen - von der Ebene der Orthhographie bis zur Frage einer angemessenen Textinterpretation - so und nicht anders bewerten und auf dem Hintergrund solcher Bewertungen entsprechende Ratschläge geben oder Empfehlungen aussprechen.
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Serie:
Volum 2 i Studien zur deutschen SpracheSpråk:
tysk
Format:

Gebrauchswandel und Bedeutungsvarianz in Textnetzen : Die Konzepte IDENTITÄT und DEUTSCHE im Diskurs zur deutschen Einheit
Claudia Fraas

Mündlichkeit und Schriftlichkeit im Fernsehen

Wortbildung und Phraseologie

Neologie und Korpus

Sprachliche Anpassung : Eine soziolinguistisch-dialektologische Untersuchung zum Rußlanddeutschen
Nina Berend

Implizite sprachliche Diskriminierung als Sprechakt : Lexikalische Indikatoren impliziter Diskriminierung in Medientexten
Franc Wagner

Kommunikationsverben : Konzeptuelle Ordnung und semantische Repräsentation

Quantifikation und Nominaltypen im Deutschen
Joachim Ballweg

Domänen der Lexikalisierung kommunikativer Konzepte
Kristel Proost, Gisela Harras, Daniel Glatz

Die "türkischen Powergirls" : Lebenswelt und kommunikativer Stil einer Migrantinnengruppe in Mannheim
Inken Keim

Wortbildung im elektronischen Wörterbuch
