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  1. Allparteilichkeit bei Persönlichkeitsstörungen von Elternteilen : Eine Handreichung für den Umgang mit betroffenen Familien in der systemischen Familienberatung

    Janka Ulbricht

  2. Nachhaltige Widerstandsfähigkeit in Non-Profit-Organisationen : Systemische Implementierung organisationaler Resilienzförderung

    Silvia Adler

  3. Verkörperte Sprachlichkeit : Systemische Interventionen zu Störungsmeldungen des Psychischen

    Michel Ackermann

  4. Trancephänomene in Interaktion : Sprachliche Verfahren in hypnotherapeutischen Settings

    Benjamin Hinz

  5. Esoterik – Unmögliche Kontingenz : Zur Funktionslogik des Paranormalen

    Uli Reiter

  6. Zur Entwicklung von geteilten Wahrnehmungen psychologischer Sicherheit : Eine Mixed-Methods-Untersuchung in ad-hoc-Trainingsteams

    Tim Kreter

  7. Sich selbst beim Denken zusehen lernen : Ralf Pröves Konzept einer selbst-bewussten (Geschichts-)Wissenschaft

  8. Fühlen lernen in der Schule : Emotionale Kompetenz im Unterricht am Beispiel des Faches Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde

    Sebastian Ernst

  9. Psychosoziale Realitäten zwischen Praxisanalyse und kritischer Beobachtung der Versorgungssituation (Band 3) : Interdisziplinäre Ansätze und Praxisinnovationen in der Sozialen Arbeit

  10. Pattern Language zur Führung von Organisationen 'beyond Planbarkeit' : Eine Dissertation in fünf Akten

    Sabine Varetza-Pekarz

  11. Wenn der Frosch im Hals nach Lösung ruft : Systemisches Coaching bei gestörter Lehrerstimme im Unterricht

    Irena Lahajnar

  12. Soziales neu gestalten – Antworten auf aktuelle Herausforderungen : Lösungsmöglichkeiten aus der Praxis für die Praxis

Om denne boken

Die Autorin untersucht in diesem zweiten Band die körperliche Liebe als tiefe Komplizenschaft und vordergründige Entfremdung von Mann und Frau, den zwei gegengeschlechtlichen Protagonisten von Sexualität, Fortpflanzung und Form. Dreht es sich doch bei dem Spiel, das nur zu zweit geht, – und das eigentlich todernst ist – um das nackte Überleben. Ja um die Menschheit, deren Kern Mann und Frau als die Zwei-Seiten-Form sind.

In dieser trotz der Ernsthaftigkeit der Sache fröhlich gedachten Einführung in das Thema von Mann und Frau, von Sex und Logik, reflektiert die Autorin Hypothesen und Methoden aus Differenzlogik, Systemtheorie und radikalem Konstruktivismus – und wie die Liebe sich in ihrem eigenen Leben zugetragen hat. Auch Habermas' Gedanken eines "unvollendeten Projekts der Moderne" werden zeitgemäß provokant neu interpretiert, angewandt auf Mann und Frau, in denen dieses Projekt regelrecht zu Hause ist. Bleibt die Frage: Droht uns ein Verlust von Welt, wenn die beiden ihr (r)evolutionäres Potenzial nicht für wahr nehmen?

Die Autorin:

Sylvia Taraba,

Jahrgang 1945, Mag. art., Dr. phil., studierte Philosophie und Wissenssoziologie in Wien und Klagenfurt und promovierte zum Thema "Das Bild des Eros und die Melancholie der Moderne". Meisterdiplom der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien. Mehrere Ausstellungen mit dem Titel "Discours d'amour" zum Thema Mann und Frau. Ab 1990 diverse Essays, Beiträge und Kommentare in Kunstkatalogen. Sie lebt und arbeitet als Künstlerin und Autorin in Dornbirn und Wien.