1943: Der Gymnasiast Werner Holt kann es kaum erwarten, Soldat zu werden. Gemeinsam mit seinem Freund Gilbert Wolzow, Spross einer alten Offiziersfamilie und glühender Anhänger soldatischer Härte, wird er als Luftwaffenhelfer zur Flak eingezogen. Was als großes Abenteuer beginnt, wird zu einem Weg durch Drill und Bombennächte, durch Reichsarbeitsdienst und Ausbildung bis an die Front der letzten Kriegsmonate. Holt erlebt Grausamkeit, Verrat und den Tod der Kameraden, er verliebt sich, zweifelt und beginnt zu begreifen, wofür seine Generation missbraucht wird. Als das Reich zusammenbricht, steht er vor den Trümmern all dessen, woran er geglaubt hat, und muss sich entscheiden, auf welcher Seite er steht.
Dieter Nolls autobiografisch geprägter Roman gehört zu den erfolgreichsten Büchern der DDR und wurde 1965 von der DEFA verfilmt. Ohne Pathos erzählt er von einer Jugend, die in den Krieg geschickt wurde und desillusioniert aus ihm zurückkehrte.
"Es gibt kein Abenteuer, nur den Krieg." Werner Holt

