In diesen warmherzigen Romanen der beliebten, erfolgreichen Sophienlust-Serie wird die von allen bewunderte Denise Schoenecker als Leiterin des Kinderheims noch weiter in den Mittelpunkt gerückt.
Denise hat inzwischen aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle geformt, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreißprobe gestellt.
Diese beliebte Romanserie der großartigen Schriftstellerin Patricia Vandenberg überzeugt durch ihr klares Konzept und seine beiden Identifikationsfiguren.
Hanna Grellner trat vor die Tür der Ausflugsgaststätte von Hannas Klause, deren Pächterin sie war. Noch lehnten im Biergartenbereich sämtliche Stühle in Kippstellung an den Tischen. Die Sonne schien vom klarblauen Himmel und ihre Strahlen lugten durch das sattgrüne dichte Blätterdach von mehreren Kastanienbäumen. Hanna hielt einen Eimer in der Hand, der bis zur Hälfte mit warmem Wasser gefüllt war. Sie hatte einen Klecks Reiniger hineingegeben, der nach Lavendel duftete. Es wurde Zeit, die Stühle aufzustellen und die Tischplatten zu säubern. In einer halben Stunde, um 14 Uhr, öffnete sie. Für den Sommernachmittag war bestes Wetter gemeldet, ebenso für die kommenden Tage. Hanna erwartete reichlich Gäste. Schließlich gab es in der Ortschaft Tröberfing, an deren Rand ihre Gaststätte lag, kein weiteres Lokal mit Biergarten. Tröberfing selbst lag, in Ruhe und Abgeschiedenheit und wie mitten in die Landschaft gefallen, zwischen Wiesen, Feldern und Waldstücken einen guten Kilometer von Maibach entfernt. Sie stellte den Eimer mit Schwung auf den ersten Tisch, der ihr am nächsten war, richtete die Stühle gerade und begann, die Holzplatten gründlich abzuwischen. Noch ehe sie mit diesem ersten Tisch fertig war, fühlte sie sich beobachtet. Hanna sah auf und blickte sich um. War Isa, ihre 17-jährige Aushilfe, schon gekommen, die ihr beim Servieren und Abräumen zur Hand ging, wenn mit viel Betrieb zu rechnen war? Oder Rolf und Gunda, ein älteres Ehepaar, das für sie in der Küche arbeitete? Statt Isa oder ihre beiden Köche sah Hanna einen ihrer Stammgäste, der neben einem der Kastanienbäume stand. Er lächelte ihr zu. »Hallo«, begrüßte er sie freundlich.























