Können Naturwissenschaft und Theologie in einen substanziellen Dialog treten? Die kontinentale Geistesgeschichte hat eine strikte Trennung der Sprachspiele Theologie und Naturwissenschaft vollzogen. Michael Gerhardt zielt in der vorliegenden Untersuchung darauf ab, ein Dialogmodell zu finden, welches das Auseinanderfallen der Disziplinen – und vor allem der Begriffe Natur und Schöpfung – vermeiden kann. Unter Verwendung bibelwissenschaftlicher Ergebnisse und Methoden erarbeitet Michael Gerhardt am Beispiel altorientalischer Firmamentvorstellungen, mit welcher Dialogstrategie Israel seine eigenen theologischen Überzeugungen zur Umwelt in Beziehung gesetzt hat. Das Ergebnis kann für die Theologie der Gegenwart leitend werden. Auch sie hat ja theologische Standpunkte im Kontext des heutigen wissenschaftlichen Denkens und damit im kognitiven Horizont unserer Kultur zu kommunizieren. Unter Verwendung aktueller philosophischer Aspekte formuliert das Buch ein Dialogmodell, das verschiedene Disziplinen vor dem Hintergrund des Weltbildes unserer Zeit verbinden kann, und prüft dieses Konzept an einem spannenden Gesprächsthema: Die Entstehungsgeschichte unseres Sonnensystems.
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Können Naturwissenschaft und Theologie in einen substanziellen Dialog treten? Die kontinentale Geistesgeschichte hat eine strikte Trennung der Sprachspiele Theologie und Naturwissenschaft vollzogen. Michael Gerhardt zielt in der vorliegenden Untersuchung darauf ab, ein Dialogmodell zu finden, welches das Auseinanderfallen der Disziplinen – und vor allem der Begriffe Natur und Schöpfung – vermeiden kann. Unter Verwendung bibelwissenschaftlicher Ergebnisse und Methoden erarbeitet Michael Gerhardt am Beispiel altorientalischer Firmamentvorstellungen, mit welcher Dialogstrategie Israel seine eigenen theologischen Überzeugungen zur Umwelt in Beziehung gesetzt hat. Das Ergebnis kann für die Theologie der Gegenwart leitend werden. Auch sie hat ja theologische Standpunkte im Kontext des heutigen wissenschaftlichen Denkens und damit im kognitiven Horizont unserer Kultur zu kommunizieren. Unter Verwendung aktueller philosophischer Aspekte formuliert das Buch ein Dialogmodell, das verschiedene Disziplinen vor dem Hintergrund des Weltbildes unserer Zeit verbinden kann, und prüft dieses Konzept an einem spannenden Gesprächsthema: Die Entstehungsgeschichte unseres Sonnensystems.
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Forfatter:
Serie:
Volum 39 i Religion, Theologie und Naturwissenschaft / Religion, Theology, and Natural ScienceSpråk:
tysk
Format:

Ich denke, also bin ich Ich? : Das Selbst zwischen Neurobiologie, Philosophie und Religion

Einstein und die Religion : Das Wechselverhältnis zwischen religiös-weltanschaulichen Gehalten und naturwissenschaftlicher Theoriebildung Albert Einsteins in seiner Entwicklung

Im Horizont der Anrede : Das theologische Menschenbild und seine Herausforderung durch die Neurowissenschaften

Resonanzen: Neurobiologie, Evolution und Theologie : Evolutionäre Nischenkonstruktion, das ökologische Gehirn und narrativ-relationale Theologie

Aus Gottes Hand : Der Status des menschlichen Embryos aus evangelischer Sicht

Mind matters? : Zur Relevanz mentaler Phänomene in einem monistischen Menschenbild. Neurowissenschaftliche, philosophische und theologische Perspektiven

Freier Wille und Natur(alismus) : Ein integrativer Ansatz zur Willensfreiheit im Kontext der Bewusstseinsfrage

Das Modell des illibertaren Indeterminismus: Lebensführung jenseits von Willensfreiheit und Fatalismus : Ein philosophisch-theologischer Entwurf im Dialog mit den Naturwissenschaften

Der Alte mit dem Würfel : Ein Beitrag zur Metaphysik der Quantenmechanik

Johannes Reinke : Leben und Werk eines lutherischen Botanikers

Der Dawkins-Diskurs in Theologie, Philosophie und Naturwissenschaften
