Die Verwaltungsbeamten der Freiherren von Woellwarth von 1520 bis 1945 : Mit etwas Ortsgeschichte

Die Geschichte der Verwaltung im Dienste der Freiherren von Woellwarth eröffnet einen spannenden Blick in den Alltag und die Strukturen adeliger Herrschaft im südwestdeutschen Raum - vom Spätmittelalter bis ins frühe 20. Jahrhundert.

Im Mittelpunkt steht das kleine, aber einflussreiche Herrschaftsgebiet der Freiherren von Woellwarth rund um Essingen und Lauterburg. Hier wachten die Amtsvögte über Recht und Ordnung, zogen Steuern ein, waren für die Aufsicht über die Untertanen zuständig und setzten die herrschaftlichen Anordnungen durch. Um 1810 wandelte sich ihre Rolle: Aus Amtsvögten wurden Obervögte, ein Ausdruck wachsender Professionalisierung. Wenige Jahre später trat der Rentamtmann in Erscheinung, dessen Aufgaben stärker auf wirtschaftliche Effizienz ausgerichtet waren. Mit ihm begann die Integration der woellwarthschen Verwaltung nach dem Ende der reichsritterschaftlichen Selbstständigkeit.in die modernen Strukturen des jungen Königreichs Württemberg.

Die Quellen im woellwarthschen Archiv, heute im Staatsarchiv Ludwigsburg verwahrt, ermöglichen nicht nur eine Rekonstruktion der Aufgaben und Zuständigkeiten dieser Beamten, sie gewähren auch Einblicke in ihre Lebenswelt und ihre gesellschaftliche Stellung. So entsteht ein lebendiges Bild jener Männer, die meist im Hintergrund agierten, aber maßgeblich zum Übergang von der alten Adelsverwaltung zu modernen Verwaltungsformen beitrugen.

Mit diesem Band wird die über 30 Beiträge umfassende Reihe Im ehemaligen woellwarthschen Herrschaftsgebiet abgeschlossen.

Über dieses Buch

Die Geschichte der Verwaltung im Dienste der Freiherren von Woellwarth eröffnet einen spannenden Blick in den Alltag und die Strukturen adeliger Herrschaft im südwestdeutschen Raum - vom Spätmittelalter bis ins frühe 20. Jahrhundert.

Im Mittelpunkt steht das kleine, aber einflussreiche Herrschaftsgebiet der Freiherren von Woellwarth rund um Essingen und Lauterburg. Hier wachten die Amtsvögte über Recht und Ordnung, zogen Steuern ein, waren für die Aufsicht über die Untertanen zuständig und setzten die herrschaftlichen Anordnungen durch. Um 1810 wandelte sich ihre Rolle: Aus Amtsvögten wurden Obervögte, ein Ausdruck wachsender Professionalisierung. Wenige Jahre später trat der Rentamtmann in Erscheinung, dessen Aufgaben stärker auf wirtschaftliche Effizienz ausgerichtet waren. Mit ihm begann die Integration der woellwarthschen Verwaltung nach dem Ende der reichsritterschaftlichen Selbstständigkeit.in die modernen Strukturen des jungen Königreichs Württemberg.

Die Quellen im woellwarthschen Archiv, heute im Staatsarchiv Ludwigsburg verwahrt, ermöglichen nicht nur eine Rekonstruktion der Aufgaben und Zuständigkeiten dieser Beamten, sie gewähren auch Einblicke in ihre Lebenswelt und ihre gesellschaftliche Stellung. So entsteht ein lebendiges Bild jener Männer, die meist im Hintergrund agierten, aber maßgeblich zum Übergang von der alten Adelsverwaltung zu modernen Verwaltungsformen beitrugen.

Mit diesem Band wird die über 30 Beiträge umfassende Reihe Im ehemaligen woellwarthschen Herrschaftsgebiet abgeschlossen.

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