Ein Windstoß aus Fehlern und Zeit : Gedichte

»Ein poetischer Raum, der persönliche Geschichte mit globalen Fragen verbindet.«

Ein Windstoß aus Fehlern und Zeit ist ein Lyrikband voller prägnanter Bilder und zarter Visionen. Tamara Labas schreibt über Körper und Erinnerung, über Kriegserfahrungen und weibliche Stimmen, über Zerstörung – und über die Möglichkeit, neu zu beginnen.

In poetischen Fragmenten verdichten sich Kindheitserinnerungen, politische Gegenwart und futuristische Szenarien zu einem vielstimmigen Panorama.

Labas' Gedichte sind Suchbewegungen durch eine verletzte Welt – getragen von der Frage, wie sich Menschlichkeit bewahren lässt. Eine Lyrik, die Schmerz nicht verschweigt und dennoch an Verwandlung glaubt.

Die Texte bewegen sich in freien Formen, mal verdichtet wie Gebete oder Manifeste, mal dialogisch offen. Sie erzählen von weiblicher Selbstermächtigung, von Verletzlichkeit und der Weitergabe von Traumata über Generationen hinweg. Immer wieder erscheinen Motive wie Dornen, Lilien, Licht und Körper als Metaphern für Schmerz und Neubeginn.

auch wenn es dich radikal beschädigt

flute mit deinen gedanken

den erdball

zieh den kratzigen pullover aus

entwirf ein gegenbild

und dort, wo es für dich unverletzte

realität gibt

pflanze einen pflaumenbaum.

Über dieses Buch

»Ein poetischer Raum, der persönliche Geschichte mit globalen Fragen verbindet.«

Ein Windstoß aus Fehlern und Zeit ist ein Lyrikband voller prägnanter Bilder und zarter Visionen. Tamara Labas schreibt über Körper und Erinnerung, über Kriegserfahrungen und weibliche Stimmen, über Zerstörung – und über die Möglichkeit, neu zu beginnen.

In poetischen Fragmenten verdichten sich Kindheitserinnerungen, politische Gegenwart und futuristische Szenarien zu einem vielstimmigen Panorama.

Labas' Gedichte sind Suchbewegungen durch eine verletzte Welt – getragen von der Frage, wie sich Menschlichkeit bewahren lässt. Eine Lyrik, die Schmerz nicht verschweigt und dennoch an Verwandlung glaubt.

Die Texte bewegen sich in freien Formen, mal verdichtet wie Gebete oder Manifeste, mal dialogisch offen. Sie erzählen von weiblicher Selbstermächtigung, von Verletzlichkeit und der Weitergabe von Traumata über Generationen hinweg. Immer wieder erscheinen Motive wie Dornen, Lilien, Licht und Körper als Metaphern für Schmerz und Neubeginn.

auch wenn es dich radikal beschädigt

flute mit deinen gedanken

den erdball

zieh den kratzigen pullover aus

entwirf ein gegenbild

und dort, wo es für dich unverletzte

realität gibt

pflanze einen pflaumenbaum.