Leben und Wunder des heiligen Benedikt : Biografie

Gregor der Große entfaltet in Leben und Wunder des heiligen Benedikt eine hagiographische Erzählung, die weniger als moderne Biographie denn als geistliche Deutung eines exemplarischen Lebens zu lesen ist. In dialogischer Form schildert er Benedikts Rückzug aus der Welt, seine Askese, seine Klostergründungen, seine Wundertaten und seine seelsorgerische Autorität. Der Stil verbindet knappe lateinische Klarheit mit biblischer Typologie: Benedikt erscheint als Prophet, Lehrer und Vater des abendländischen Mönchtums im Kontext spätantiker Frömmigkeit. Der Autor, Papst Gregor I. (um 540–604), war selbst von monastischer Erfahrung geprägt, bevor er das römische Bischofsamt übernahm. Seine politische Verantwortung in einer Zeit von Krieg, Seuchen und gesellschaftlichem Umbruch schärfte seinen Blick für geistliche Ordnung und moralische Erneuerung. Die Darstellung Benedikts spiegelt daher Gregors pastorales Anliegen: Heiligkeit soll sichtbar, nachahmbar und kirchlich fruchtbar werden. Dieses Werk empfiehlt sich allen Lesern, die die geistigen Grundlagen des europäischen Mönchtums verstehen möchten. Es eröffnet einen Zugang zu mittelalterlicher Heiligenliteratur, zur benediktinischen Tradition und zu einer Welt, in der Wunder als Zeichen göttlicher Pädagogik gelesen werden.

Über dieses Buch

Gregor der Große entfaltet in Leben und Wunder des heiligen Benedikt eine hagiographische Erzählung, die weniger als moderne Biographie denn als geistliche Deutung eines exemplarischen Lebens zu lesen ist. In dialogischer Form schildert er Benedikts Rückzug aus der Welt, seine Askese, seine Klostergründungen, seine Wundertaten und seine seelsorgerische Autorität. Der Stil verbindet knappe lateinische Klarheit mit biblischer Typologie: Benedikt erscheint als Prophet, Lehrer und Vater des abendländischen Mönchtums im Kontext spätantiker Frömmigkeit. Der Autor, Papst Gregor I. (um 540–604), war selbst von monastischer Erfahrung geprägt, bevor er das römische Bischofsamt übernahm. Seine politische Verantwortung in einer Zeit von Krieg, Seuchen und gesellschaftlichem Umbruch schärfte seinen Blick für geistliche Ordnung und moralische Erneuerung. Die Darstellung Benedikts spiegelt daher Gregors pastorales Anliegen: Heiligkeit soll sichtbar, nachahmbar und kirchlich fruchtbar werden. Dieses Werk empfiehlt sich allen Lesern, die die geistigen Grundlagen des europäischen Mönchtums verstehen möchten. Es eröffnet einen Zugang zu mittelalterlicher Heiligenliteratur, zur benediktinischen Tradition und zu einer Welt, in der Wunder als Zeichen göttlicher Pädagogik gelesen werden.

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