Natur und Liebe : Ein teleologisches Verständnis der Natur

Angeregt durch ein Buch von Thomas Nagel (Nagel, 2016), in welchem die These vertreten wird, dass "die materialistische neodarwinistische Konzeption der Natur so gut wie sicher falsch ist" (ebenda), versuche ich, mithilfe meiner Daseinsanalyse eine teleologische Konzeption der Natur zu entwerfen, die sowohl konstitutionell als auch geschichtlich das Auftreten von Bewusstsein, von Kognition bzw. Denken und von Werten erklärt. Eine teleologische Konzeption bedeutet in dieser Hinsicht daher zweierlei: Zum einen geschichtlich, dass die Natur zielgerichtet Wesen hervorbringt, die so etwas wie Sinn, Bedeutung und Richtung erkennen können, zum anderen konstitutionell, dass die Natur selbst sinnvoll ist und ihren Sinn über diese Wesen, die Sinn erkennen können, in unserer Welt immer mehr erfassen kann. Als derartige Wesen passen wir Menschen in die Welt und haben "eine Form des Selbstverstehens (... gefunden), die uns selbst nicht untergräbt und uns nicht abverlangt, das Offensichtliche zu leugnen" (Nagel, 2016, S. 42).

Über dieses Buch

Angeregt durch ein Buch von Thomas Nagel (Nagel, 2016), in welchem die These vertreten wird, dass "die materialistische neodarwinistische Konzeption der Natur so gut wie sicher falsch ist" (ebenda), versuche ich, mithilfe meiner Daseinsanalyse eine teleologische Konzeption der Natur zu entwerfen, die sowohl konstitutionell als auch geschichtlich das Auftreten von Bewusstsein, von Kognition bzw. Denken und von Werten erklärt. Eine teleologische Konzeption bedeutet in dieser Hinsicht daher zweierlei: Zum einen geschichtlich, dass die Natur zielgerichtet Wesen hervorbringt, die so etwas wie Sinn, Bedeutung und Richtung erkennen können, zum anderen konstitutionell, dass die Natur selbst sinnvoll ist und ihren Sinn über diese Wesen, die Sinn erkennen können, in unserer Welt immer mehr erfassen kann. Als derartige Wesen passen wir Menschen in die Welt und haben "eine Form des Selbstverstehens (... gefunden), die uns selbst nicht untergräbt und uns nicht abverlangt, das Offensichtliche zu leugnen" (Nagel, 2016, S. 42).

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