Mehrsprachigkeit ist, wie die Schriftstellerin Olga Grjasnowa zeigt, ein Phänomen mit erstaunlich vielen Facetten. Oft gilt sie nur als Kennzeichen guter oder gar elitärer Bildung, dabei ist sie für immer mehr Menschen und Familien hierzulande eine Selbstverständlichkeit. In jedem Fall handelt es sich um eine Fähigkeit, die etwas über die individuellen Biografien wie auch über die sich wandelnde Gesellschaft insgesamt erzählt. Wie ist es, zwischen zwei oder sogar drei Sprachen hin und her wechseln zu können? Warum wird Französisch als Zweitsprache mehr geachtet als Türkisch? Sollte Mehrsprachigkeit nicht generell viel mehr Wertschätzung erfahren und gezielt gefördert werden? Und sorgen die immer leistungsstärkeren Übersetzungsapps und Englisch als die neue Lingua franca womöglich dafür, dass wir uns jeweils mit nur noch einer Sprache begnügen? Grjasnowas faszinierender Text ist Ausdruck ihrer Überzeugung, dass Sprache und Identität eng zusammenhängen - und dass jede Sprache einen ganz eigenen Zugang zur Welt eröffnet.
Starten Sie noch heute mit diesem Buch für CHF 0
- Hol dir während der Probezeit vollen Zugriff auf alle Bücher in der App
- Keine Verpflichtungen, du kannst jederzeit kündigen
Autor*in:
Reihe:
Duden-SachbuchSprache:
Deutsch
Format:

Verschwundene Wörter : 181 kuriose Wörter von damals und ihre Geschichten

Verbrannte Wörter : Wo wir noch reden wie die Nazis – und wo nicht

Neue Wörter im Duden : von 1880 bis heute

Kluge Wörter : Wie wir den Bildungswortschatz nutzen können - und wo seine Tücken liegen

Vielfalt : Das andere Wörterbuch. 100 Wörter – 100 Menschen - 100 Beiträge

Schmalz und Rebellion : Der deutsche Pop und seine Sprache

Rassistisches Erbe : Wie wir mit der kolonialen Vergangenheit unserer Sprache umgehen

Überhitzt : Die Folgen des Klimawandels für unsere Gesundheit. Was wir tun können

Die K-Frage : Was es heute bedeutet, (k)ein Kind zu wollen

Digitaler Faschismus : Die sozialen Medien als Motor des Rechtsextremismus

Die große Zerstörung : Was der digitale Bruch mit unserem Leben macht




