Die vorliegende Gedichtsammlung sortiert Erfahrungen in lockeren Phasen, unterwegs mit oder ohne Fensterplatz zur Erinnerung des Unterwegsseins, auch mal mit dem Zug. Gedichte als Beobachtung nach innen und außen, für den Leser vielleicht als Anreiz zum Vergleich mit Ähnlichem. Wozu Lyrik heute? fragt Hilde Domin in den 60er Jahren. Der Anhang eines alten Vortrags (kleine Lyriktheorie) aus 2009 mag helfen, meine Auffassung zur politisch begrenzten Wirkung eigener Gedichte auf ihre Zeitnähe hin zu prüfen.
ordnung der jahreszeiten : gedichte

