Der Morgen eines Gutsbesitzers : Bruchstücke aus eimem unvollendeten Roman ›Ein russischer Gutsbesitzer‹

Der Morgen eines Gutsbesitzers ist eine Erzählung von Lew Tolstoi, die 1852 bis 1856 entstand und im Dezemberheft 1856 der Sankt Petersburger Otetschestwennye Sapiski erschien. Josef Habbel brachte die Übersetzung von Hanni Brentano anno 1912 in Regensburg auf den deutschsprachigen Buchmarkt.

Der 19-jährige Fürst Dmitri Nikolajitsch Nechljudow hat seine Universitätsstudien nach dem dritten Studienjahr abgebrochen. Mitja, wie der Fürst von seiner bald 50-jährigen Tante, der Gräfin Belorezkaja, gerufen wird, will sich fortan lieber vor Ort um das Wohl seiner siebenhundert leibeigenen Bauern kümmern und findet, dafür benötige er keinen Hochschulabschluss. Die Tante hält überhaupt nichts von den hochfliegenden Plänen des Neffen und belehrt den Jungen, die Armut einiger Bauern sei nun mal ein unvermeidliches Übel. Mitja möge doch bitte von seinen edlen, hochherzigen, aber törichten Plänen ablassen und die Universität absolvieren.

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