Manuel García schreibt von Ehrgeiz und Nähe, von Körpern im grellen Licht der Erwartungen. Seine Prosa erkundet, wie leicht Begehren kippen kann, wenn Druck und Wunsch aufeinandertreffen. Immer geht es um den Moment, in dem ein Blick mehr sagt als jede Regieanweisung.
Die Titelgeschichte begleitet Jesse durch ein Fotoshooting, das zur Bewährungsprobe wird. Zwischen Kamera, Kritik und innerer Unsicherheit entdeckt er eine andere Form von Intimität. „Er verstand plötzlich, dass Haltung nicht gespielt, sondern gefühlt wird.“
García verwebt Karriereangst mit körperlicher Anziehung zu einem dichten Geflecht. Zurück bleibt die leise Ahnung, dass wahre Einstellung dort beginnt, wo man sich erlaubt, begehrt zu werden.











