Nach dem Ersten Weltkrieg taumelte Berlin zwischen Aufbruch und Krise: Streiks, Hunger, Wohnungsnot und Arbeitslosigkeit prägten die Innenstadt, während in vielen Vororten großbürgerlicher Wohlstand dominierte. Die Stadt erlebte einen kulturellen Höhenflug, doch die fehlende Verwaltungseinheit blockierte wichtige Reformen.
Andreas Splanemann erzählt, wie Berlin trotz politischer Blockaden, sozialer Gegensätze und wachsender kommunaler Konflikte seinen Weg zur geeinten Metropole fand. Dabei legt er den Fokus auf die handelnden Personen und zeigt, welche Widerstände sie überwinden mussten, bevor die Stadt am 1. Oktober 1920 als "Groß‑Berlin" zur drittgrößten Stadt der Welt werden konnte.
