Es ist spät am Abend, als K. im tief verschneiten Dorf ankommt. Er gibt sich als Landvermesser aus, bestellt vom Grafen Westwest, dessen Schloss über dem Ort thront. Doch im Wirtshaus weiß niemand etwas von seiner Anstellung, und als er telefonisch nachfragt, erhält er widersprüchliche Auskünfte. Das Schloss scheint zum Greifen nah — und ist doch auf keinem Weg zu erreichen.
K. kämpft um Anerkennung, um eine Unterredung mit dem mächtigen Beamten Klamm, um einen Platz in der Dorfgemeinschaft. Er gewinnt die Schankmagd Frieda, bekommt zwei aufdringliche Gehilfen zugeteilt und lernt über den Boten Barnabas und dessen Schwestern, wie tief die Behörde in jedes Leben greift. Kafkas letzter, unvollendeter Roman ist ein Labyrinth aus Bürokratie, Begehren und Verlorenheit — beklemmend, oft auch hintergründig komisch.
Ungekürzte Lesung nach dem Text der Erstausgabe (Kurt Wolff, München 1926).
Ungekürzte Lesung.
Dieses Hörbuch wurde mit KI-Stimmtechnologie erstellt — mit der lizenzierten Stimme des Vorlesers Hans Jochim Schmidt.











