Das Ideal der bürgerlichen Familie ist, dass die Frau sich wie selbstverständlich, unbezahlt und unsichtbar um Kinder und Hausarbeit kümmert, während der Mann das Geld verdient. Aus mikrosoziologischer Perspektive untersucht die Autorin, was nun passiert, wenn dieses Ideal nicht länger akzeptiert wird und Paare zu einem Arrangement der Teilung von Erwerbs-, Haus- und Fürsorgearbeit kommen, weil sie nicht mehr von geschlechtlicher Arbeitsteilung ausgehen. In detailreichen Beschreibungen von gleich- und gegengeschlechtlichen Paaren unterschiedlicher sozialer Milieus, die mit kleinen Kindern zusammen in einem Haushalt leben, werden neue und alte Logiken und (Ir-)Rationalitäten alltäglicher Praxis sichtbar. So kann man nachvollziehen, was gegenwärtig für Frauen und Männer in Familien denkbar, sagbar und machbar ist. In diesen Selbstverständlichkeiten und Normalitäten zeichnen sich Transformationen der symbolischen Geschlechterordnung ab.
Familie heißt Arbeit teilen : Transformationen der symbolischen Geschlechterordnung
Starten Sie noch heute mit diesem Buch für CHF 0
- Hol dir während der Probezeit vollen Zugriff auf alle Bücher in der App
- Keine Verpflichtungen, du kannst jederzeit kündigen
Autor*in:
Sprache:
Deutsch
Format:

Wenn die letzte Frau den Raum verlässt : Was Männer wirklich über Frauen denken

Schulversagen? : Eltern bitten Lehrer und Berater an den Ruden Tisch

Schulversagen? : Eltern bitten Lehrer und Berater an den Runden Tisch

Autorität, Autonomie und Bindung : Die Ankerfunktion bei elterlicher und professioneller Präsenz

Bindung: Entstehung – Bedeutung – Belastung : Leidfaden 2019, Heft 4

Gesammelte Werke : Der Sinn des Lebens, Menschenkenntnis, Praxis und Theorie der Individualpsychologie

Musterbruch - Überraschende Lösungen für wirkliche Gleichberechtigung (Ungekürzte Lesung)

Zur Genealogie der Moral : Eine Streitschrift

Jenseits von Gut und Böse : Vorspiel einer Philosophie der Zukunft

Emotionale Kompetenz bei Kindern und Jugendlichen : Entwicklung und Folgen

Also sprach Zarathustra : Ein Buch für Alle und Keinen

Götzen-Dämmerung : oder wie man mit dem Hammer philosophiert
