Wie war es eigentlich, Kind zu sein, als es noch keine Handys, keinen Fernseher und nicht einmal in jedem Haus eine Wasserleitung gab?
Gisela wächst in einem kleinen Dorf bei Leipzig auf. Ihre ersten Lebensjahre fallen in eine Zeit, die sich Kinder heute kaum noch vorstellen können: Bombenalarm unterbricht ihre Taufe, Lebensmittel sind knapp und in der Schule wird noch auf Schiefertafeln geschrieben.
Doch auch damals bestand Kindheit nicht nur aus Entbehrungen und Sorgen. Gisela und ihre beste Freundin Christina spielen, streiten, lachen, stellen Unsinn an und geraten dabei manchmal in ziemlich gefährliche Situationen. Einmal steckt die kleine Gisela mit dem Kopf in Vaters kostbarem Lederstiefel fest, später landet sie beim Ballspielen beinahe in einer Jauchegrube. Und als Jugendliche muss sie feststellen, dass hohe Absätze und ein bereits anfahrender Zug keine besonders gute Kombination sind.
Mit Wärme, Humor und dem Blick des Kindes erzählt Gisela Pekrul von ihrer Kindheit zwischen Krieg und Nachkriegszeit. Dabei wird Geschichte ganz nebenbei lebendig: durch kleine Begebenheiten, Alltagsgegenstände und Erlebnisse, die wirklich passiert sind.
Ein Buch zum Selberlesen, Vorlesen und gemeinsamen Erinnern – und eine Einladung an Kinder, ihre Eltern und Großeltern zu fragen: Wie war das eigentlich bei euch früher?












