Wir müssen uns dringend um die Nachrichten kümmern. Demokratie, Rechtsstaat und individuelle Freiheiten wird es ohne verlässliche Information nicht mehr geben. Sie vertragen kein "postfaktisches" Verschwimmen von Wahr und Falsch. Der westliche Nachrichtenjournalismus steckt in der Krise, auch wegen eigener Fehler. Wenige Großkonzerne beherrschen die neue digitale Informationslandschaft. Ihre Algorithmen sind an Umsatz und Ertrag ausgerichtet. Sie begünstigen Konflikt und Krawall, nicht Austausch und Achtung. Autoritäre Staaten operieren erfolgreich mit den neuen Kommunikations- und Kontrollmöglichkeiten. Die Corona-Krise hat all dies deutlich ans Licht gebracht und sie hat gezeigt, dass der Nachrichtenjournalismus einen Neuanfang braucht. Redaktionen müssen sich in Frage, aus Fehlern lernen und ihre Arbeit öffentlich zur Diskussion stellen. Gefordert sind aber genauso Politik, Wirtschaft, Verbände und die gesamte Gesellschaft. Wir alle sind in der Verantwortung, wenn wir die Nachrichten retten wollen.
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Autor*in:
Reihe:
Band 6 in Schriften zur Rettung des öffentlichen DiskursesSprache:
Deutsch
Format:

Künstliche Intelligenz und Maschinisierung des Menschen

Politisches Storytelling : Wie Politik aus Geschichten gemacht wird

Streitlust und Streitkunst : Diskurs als Essenz der Demokratie

Zerreißproben : Leitmedien, Liberalismus und Liberalität

Deep Journalism : Domänenkompetenz als redaktioneller Erfolgsfaktor

Frankreich entschlüsseln : Missverständnisse und Widersprüche im medialen Diskurs

Das Gesicht des Totalitären : Woran man radikales Denken erkennt
