Seit bald dreieinhalb Jahrhunderten inspiriert Lafayettes La Princesse de Clèves (1678) immer wieder neue kritische Lesarten, aber auch kreative Variationen. Heute scheint dieser erste moderne französische Roman, der Anfang des 21. Jahrhunderts im Rahmen einer neuen Querelle auch zum Politikum wird, aktueller denn je: Davon zeugt das in diesem Band gebotene umfassende Panorama zeitgenössischer Re-Interpretationen zwischen Literatur, Film und politischem Diskurs. In Auseinandersetzung mit dem Werk einer Reihe bedeutender, hier zum Teil erstmals ausführlich vorgestellter Autorinnen und Filmkünstler der Gegenwart eröffnen sich vielfältige Perspektiven auf die Dynamik der produktiven Klassikerrezeption und den Status von Literatur im gesellschaftlichen Kontext.
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Autor*in:
Reihe:
Band 45 in edition lendemainsSprache:
Deutsch
Format:

Das Münchener Abkommen und die Intellektuellen : Literatur und Exil in Frankreich zwischen Krise und Krieg

Wege der Verständigung zwischen Deutschen und Franzosen nach 1945 : Zivilgesellschaftliche Annäherungen

Literaturwissenschaft als Lebenswissenschaft : Littérature(s) sans domicile fixe - Literatur(en) ohne festen Wohnsitz

Elfriede Jelinek und das französische Vaudeville

Gewalt und Trauma im haitianischen Gegenwartsroman : Die Post-Duvalier-Ära in der Literatur

Eine kleine deutsch-französische Literaturgeschichte : Vom 18. bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts

Jean Genet und der revolutionäre Diskurs in seinem historischen Kontext

Schockästhetik: Von der Ecole du mal über die letteratura pulp bis Michel Houellebecq

Das Erzählwerk Cécile Wajsbrots : Eine literarische Suchbewegung

Großstadt und dichterischer Enthusiasmus Baudelaire, Rilke, Sarraute

Rita Schober - Vita. Eine Nachlese : Ediert, kommentiert und mit Texten aus Archiven und dem Nachlass erweitert von Dorothee Röseberg


